Greifvogelschau Adlerwarte Kreuzenstein
Die Geschichte der Falknerei gehört zu den interessantesten Teilen der Jagdgeschichte. Um ihr Leben zu verbessern, entwickelten die Nomaden vor mehr als 3.500 Jahren eine Jagdform zur Nahrungsbeschaffung, die auch Beizjagd genannt wird.
Die Falknerei ist die Jagd mit Greifvögeln auf Federwild und kleines Haarwild. Zu den Falknereien gehören auch das Abrichten und die Pflege der Greifvögel. Einige von den typischen Greifvögeln sind der Falke, der Adler , der Sperber, der Habicht, der Geier und andere.
Zum Unterschied von der traditionellen Jagd, die sich der Waffe bedient, ist die Falknerei eine naturgetreue und ökologische Form der Jagdart. Nicht menschliche sondern Naturgesetze bestimmen den Ablauf dieser Jagd. Sie dient einzig allein dem Nahrungserwerb des Menschen und besorgt eines der gesündesten und wertvollsten Nahrungsmittel. Durch die Beizjagd ist eine nachhaltige Nutzung der Natur gegeben. Durch die Ausübung der Falknerei kann es weder kurz- noch langfristig zu einem Rückgang der biologischen Vielfalt kommen!